Weber, Edmund2019-09-252019-09-252013-10-1820101434-5935http://hdl.handle.net/20.500.12424/194089In seinen Liedern zu Ehren Shivas, im Tiruvasagam, preist der tamilische Gottessänger Manikkavasagar (geb. ca. 800 n. Chr.) das Wunder seiner eigenen gänzlich unverdienten Rettung durch seinen göttlichen Vater und Herrn Shiva, den Gütigen, Freund und Segenbringer. Ich bin gering, habe nichts Gutes an mir – und Du gewährst mir Gnade. Mich Elenden mit dem falschen Sinn, ohne die Tugend Eines begeisterten, weichen und geschmolzenen Herzens – Du fülltest mich mit Liebe. DU kamst aus Gnaden auf die Erde und zeigtest Deine mächtigen Füße. DU gabst mir, der ich schäbiger dalag als ein Hund, Die grundlegende Gnade, die kostbarer ist als Mutterliebe – Du Wahrer!" Der Sänger hätte, folgte Shiva dem Gesetz der Gerechtigkeit, weiter auf das Rad der Vergeltung geflochten werden müssen; ja nicht nur das: er hätte, da er keine guten Werke und kein begeistertes, weiches und geschmolzenes Herz vorzuweisen hatte, die entsprechenden Strafen in seiner nächsten Wiedergeburt zu gewärtigen.gerWith permission of the license/copyright holderHindu ethicsReligious ethicsSpirituality and ethicsMethods of ethicsTheological ethicsPhilosophical ethicsGeneral theology/otherDie Zärtlichkeit ShivasArticle