Benhöfer, ReinhardBuntzel, RudolfFocken-Sonneck, ReinerHeincke, Maren2019-09-252019-09-252010-02-252009-08http://hdl.handle.net/20.500.12424/173942"Der Klimawandel und die Diskussion um die Bewältigung seiner Folgen haben die Agrotreibstoffe weltweit ins Blickfeld von Politikerinnen und Politikern sowie Energiekonzernen gerückt. Sprit aus nachwachsenden Rohstoffen galt als sauber, klimafreundlich und reichlich sprudelnde Einkommensquelle für Landwirte. Kritiker warnen allerdings vor weiter steigenden Umweltschäden, zunehmender Konkurrenz zwischen dem Anbau von Nahrungsmitteln und Rohstoffen für die Gewinnung von Agrotreibstoffen sowie vor der Vertreibung unzähliger Menschen von ihrem Land. Das letztere trifft vor allem auf Entwicklungsländer zu. Agrotreibstoffe bergen gleichermaßen Risiken und Chancen. Je nachdem, auf welche ländlichen Gesellschaftsstrukturen der gegenwärtige Boom trifft, hat er unterschiedliche soziale und ökologische Folgen. Es ist allerdings eine Gratwanderung, denn nur allzu schnell kann eine anfänglich positive Entwicklung kippen und ins Negative umschlagen. Die Auswirkungen des Agrotreibstoff-Booms für die Landwirtschaft Europas sehen die meisten Fachleute eher positiv. Auch kirchliche Beobachter haben den Eindruck, dass die Entwicklung zumindest in Europa in einigermaßen geregelten Bahnen verläuft. Es herrscht Vertrauen in die Umsetzung von Standards und in ein maßvolles Engagement der Wirtschaft. Nicht so international. [...]", Vorwort, S. 6Pages: 51gerWith permission of the license/copyright holderenergyeconomic ethicsclimate changeglobal warmingEnvironmental ethicsResources ethicsEnergie vom Acker [Reihe: Analyse 04]Book