Redhardt, Jürgen2019-09-252019-09-252013-09-0619971434-5935http://hdl.handle.net/20.500.12424/192272"Die indischen Götzen, die sind mir ein Greuel ", soll Goethe, der übrigens dem Islam durch- aus zugetan war, ungestraft von sich gegeben haben. Sollte er wirklich viel von dem gewußt und begriffen haben, was er da voreilig diffamierte? Oder muß man ihm das Diktum B. Brechts aus dessen "Leben des Ga lilei" zugute halten: "Es ist nicht alles groß, / was ein großer Mann tut, / Und Galilei aß gern gut"?! Wir jede nfalls sind weder Goethe noch leben wir in einer ähnlichen Epoche solch diffuser Unkennt nis, wie sie vor und um 1800 über Indien und das, was wir heute unter "Hinduismus" verstehe n, in Deutschland bestanden hat. Heute müs- sen und können wir uns in die Lage versetzen, differenziertere Urteile, Auskünfte und gut begründete Einschätzungen über die Grundstruk tur des sinnstiftenden Systems des Hinduis- mus abzugeben, dem sich immerhin zehn bis fünfzehn Prozent der Weltbevölkerung zuzu- rechnen pflegen.gerWith permission of the license/copyright holderHinduism, Religious Education,Religious ethicsComparative religious ethicsSpirituality and ethicsComparative religion and interreligious dialogueChristian-HinduDer Hinduismus im Schulunterricht. (Hinduism in school)Article